Bald beginnt die Motorrad-Saison

Waren Sie schon bei uns zu Gast? Wenn nicht, wird es Zeit. Denn Sie können hier nicht nur ihre Sendungen abholen, sondern sich auch einen Eindruck verschaffen, wie europaschnelle Logistik aussieht: modern und technisch auf neuestem Stand, wie sich auch unser Firmenbau präsentiert.

Ganz anders dazu die Fahrzeuge, die Sie in unserem Foyer begrüßen. Hier wechseln sich zwar die Ausstellungs-Fahrzeuge ab, doch haben sie alle ein stattliches Alter gemeinsam. Die meisten unserer "historische Fahrzeuge" fahren noch. Sie werden von unserem Chef nicht nur gehegt und gepflegt, sondern auch regelmäßig zur Sonntagsfahrt auf die Straße gelassen. Das nur bei bestem Wetter und in der (Oldie / Motorrad)-Saison.

In unserer Eingangsbereich hat sich nun ein weiteres Fahrzeug gesellt, dass leider nicht mehr fährt, aber sich trotzdem von seiner besten Seite zeigt:
Ein Motorrad der Typenreihe DKW NZ 250.

Hier die Fakten:

Baujahr Motorrad:  1938
Hersteller:   Auto Union AG Chemnitz, Werk Zschopau
Hubraum:  247 ccm
Bohrung x Hub:  68 x 68 mm
Leistung:  9 PS
Höchstgeschwindigkeit:  95 km/h
Vierganggetriebe

Verkaufspreis 1939: 725,- Reichsmark

Die Typenreihe DKW NZ wurde ab 1938 mit 250, 350 und 500 ccm angeboten.
Bis 1941 wurden ca. 26.700 Stück gefertigt.


Später bekam das Kraftrad einen Seitenwagen angebaut, der es eigentlich überfordert. Das DDR-Produkt stammt wohl aus dem Jahr 1958 vom Fahrzeugbau Stoye aus Leipzig. (Werk IV des VEB MZ)

Wir sind sehr stolz, dass das Fahrzeugmuseum Chemnitz und die Historische Hochgarage uns dieses Motorrad zu Ausstellungszwecken als Dauerleihgabe übergeben hat. Wir finden es macht sich neben unserer historischen Zapfanlage und den anderen – weit aus jüngeren – Oldtimern besonders schön.

Und natürlich möchten wir nicht verpassen Ihnen das Fahrzeugmuseum Chemnitz und die Historische Hochgarage ans Herz zulegen. Wir haben unseren eigenen Besuch dort wirklich ausgekostet und gehen gern wieder hin.

 

 

Das Gespann steht direkt ersichtlich in unserem Eingangsbereich neben der fast antiken Zapfsäule und unserer geduldigsten Mitarbeiterin in passender Kopfbedeckung. Rechts sehen Sie außerdem unsere Vespa 125 Primavera von 1973.